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Ist es an der Zeit, E-Commerce neu zu erfinden?

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Ist es an der Zeit, E-Commerce neu zu erfinden?

Techedge | Aug 26, 2021

Gesellschaftliche Probleme wie die durch das COVID-19-Virus verursachte Pandemie oder atmosphärische Phänomene wie Philomena haben dazu beigetragen, dass die Umsätze im E-Commerce im letzten Jahr enorm gestiegen sind. Denn für Verbraucher wurde es fast schon notwendig, auf Produktkäufe außerhalb von physischen Geschäften zurückzugreifen, da  Einzelhandelsgeschäfte, die als nicht systemrelevant galten, in der Zeit des Lockdowns geschlossen waren. So sind Konsumenten schnell zu digitalen Verbrauchern geworden.

Die Digitalisierung der Verbraucher hat sich in einer Veränderung ihrer Einkaufsgewohnheiten niedergeschlagen. Die Bevölkerungsgruppen, die über digitale Medien einkaufen, werden immer vielfältiger, ebenso wie die Kanäle, die sie dafür nutzen.

Digitalisierung der Wirtschaft

Dieser Verbraucherwandel hat gezeigt, dass Unternehmen die Digitalisierung nutzen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Es ist nicht nur ein kommerzielles Angebot erforderlich, das sich an Verkaufszielen orientiert, sondern der "neue Kunde" muss ins Zentrum von Unternehmen gerückt werden. Der Kunde ist der digitale Protagonist, es müssen Produkte angeboten werden, die auf seine Konsumgewohnheiten abgestimmt sind, und es müssen ihm alle möglichen Mittel zur Verfügung gestellt werden, um ihm den Kauf zu erleichtern.

Einige Unternehmen haben bereits Verbesserungen in ihren Prozessen beschleunigt, die zuvor zu Warenkorbabbrüchen oder mangelnder Kundentreue führten. Einfache Kaufabwicklung, Produktverfügbarkeit, Vertrauen in die Website, flexible Rückgabemöglichkeiten, effiziente Lieferprozesse, Vielfalt der Vertriebskanäle und digitale Medien sind einige der Elemente, die den Verkauf fördern.

Der Online-Handel muss an neue Einkaufsgewohnheiten angepasst werden

Wenn wir über diese "neuen Verbraucher" nachdenken, wissen wir dann, ob der Online-Shop des Unternehmens einen angemessenen Service bieten kann? Hier sind einige Aspekte, die zu berücksichtigen sind:

  • Personalisierter Einkauf: Wird die Wirkung meiner Produkte auf dem Markt gemessen? Entspricht das Produkt- oder Diensteleistungsangebot des Unternehmens den Bedürfnissen meiner Kunden? Basiert es auf ihren Vorlieben? Richten sich neue Produktangebote an das richtige Kundensegment? Die Anwendung von Big Data in Kombination mit künstlicher Intelligenz ermöglicht es uns, unsere Kunden besser kennenzulernen und aus ihren Konsumgewohnheiten zu lernen. Diese Tools ermöglichen es, dem Verbraucher relevante Inhalte zu zeigen, Produktempfehlungen auszusprechen und E-Mail-Marketing-Kampagnen stärker zu personalisieren.

  • Mobile Commerce: Ist mein Online-Shop gewappnet für den effizienten Verkauf über Smartphones und andere mobile Geräte? Mobile Geräte werden immer mehr zum festen Bestandteil des Alltags der Kunden. Selbst mit dem Aufkommen von IoT nimmt die Vielfalt der Medien, mit denen Kunden interagieren, zu. Folglich müssen Inhalte, Produkte und Prozesse für die verschiedenen Gerätetypen optimiert werden. SAP Commerce Cloud umfasst PWA und die Integration von Microservices durch Kyma, was die Wartung und Weiterentwicklung von E-Commerce auf verschiedenen Geräten erleichtert.

  • Social Commerce: Wie sehen Kunden das Unternehmen in den sozialen Medien? Immer mehr Verbraucher nutzen Social Media, um Produkte zu kaufen, Bewertungen abzugeben und Empfehlungen auszusprechen. Eine gute Social-Commerce-Marketingstrategie ermöglicht es Ihnen, neue Kunden zu gewinnen, die Positionierung Ihrer Marken zu kennen und den Online-Umsatz zu steigern.

  • Nachhaltigkeit: Immer mehr Verbraucher machen sich zunehmend Gedanken über die Herkunft von Produkten, die sie kaufen, und erwarten von Unternehmen, dass sie sich zu nachhaltigem Handeln verpflichten. Mit Blick auf den E-Commerce ist das Thema Verpackung und Prozessoptimierung in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung. Optimierte Prozesse, die einen minimalen Einsatz von Ressourcen erfordern, werden dazu beitragen, die Anforderungen der Verbraucher zu erfüllen.

  • Logistik: Sind unsere Prozesse flexibel genug, um die wachsende Verbrauchernachfrage zu befriedigen, und verfügen wir über ein Vertriebsnetz, das groß genug ist, um unseren Kunden einen hochwertigen Service zu bieten? Die Diversifizierung der Versandarten zur Lieferoptimierung und die Optimierung der Prozesszeiten sind Schlüsselfaktoren im Logistiksektor. Die Anwendung des IoT ermöglicht es uns, Lagerprozesse zu optimieren, Bestellungen detaillierter zu verfolgen und Lieferwege zu optimieren, was zu einer verbesserten Serviceflexibilität und letztlich zu mehr Kundenvertrauen führt.

 

E-Commerce und die Technologie

Ein weiterer wichtiger Punkt, den man bedenken sollte, ist, dass der elektronische Handel im Dienste der Technologie steht. Die Technologie ist unter anderem in folgenden Aspekten zunehmend präsent:

  • Produktpräsentation: Eine unattraktive Produktpräsentation kann zu Umsatzeinbußen führen, da sie die Aufmerksamkeit der Verbraucher nicht erregt. Einige Geräte verfügen bereits über Virtual Reality Funktionen, so dass diese Technologie mit dem Online-Verkauf von Produkten kombiniert werden kann. Augmented Reality ermöglicht es, mehr visuelle Informationen über Produkte anzubieten und das Einkaufserlebnis für Kunden zu verbessern.

  • Kundenservice: Es ist erwiesen, dass ein guter Kundenservice der Schlüssel zum Loyalitätsprozess ist. Der Einsatz von Chatbots in Online-Verkaufsprozessen ist an dieser Stelle ein großer Verbündeter. Es hilft den Kunden, Produkte schnell zu finden, detaillierte Informationen über sie zu erhalten oder ihre Beschwerden zu bearbeiten. Dieses Instrument ist außerdem flexibel, da es die Kunden unabhängig von bestimmten Kundendienstzeiten macht, wie es beim traditionellen Verkauf in einem Geschäft der Fall war. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Entwicklung von Chatbots ermöglicht auch die Beantwortung komplexerer Fragen und, kurz gesagt, die Verbesserung der Servicequalität.

  • Voice Commerce: Die Verkäufe über Sprachassistenten nehmen zu und ihr Einsatz hat sich auf in der Welt des E-Commerce ausgeweitet. Einige Geräte ermöglichen die Produktsuche, Einkaufslisten, Zahlungsbestätigungen und sogar Bestellungen. Diese Funktionalität erleichtert den Kunden den Kaufprozess und regt zum Kauf von Produkten an.

Fazit

E-Commerce muss ständig verbessert und an die sich ändernden Lebensgewohnheiten der Kunden angepasst werden. Doch das alleine reicht nicht, denn er muss sich im Einklang mit Technologie entwickeln, damit er den sich ändernden Bedürfnissen der digitalen Verbraucher gerecht werden kann. Nur mithilfe von innovativen und smarten Technologien lassen sich auch im Online-Handel Ziele wie eine persönliche Kundenansprache oder eine langlebige Kundenloyalität erreichen.

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